Ein Rollifahrer und zwei andere Jugendliche (Zeichnung Elke)
Zeichnung: Elke

in der Werkstufe überlegt man

Jugendliche, über Probleme reden, über Liebe sprechen, Freundschaft - Liebe - Kinder kriegen, Sexualerziehung

Vorbereitung auf Werkstatt, mit Geld umgehen, Vorbereitung auf betreutes Wohnen

Hauswirtschaft: Wäsche bügeln, Einkäufe werden in der Freizeit erledigt

am Computer lernen, Werkstatt, Jugendwaldheim, lange Klassenfahrten

an Projekten arbeiten, mit anderen Klassen zusammen arbeiten

Die Netzspinnen Elke, Nicole, Sandra, Yvonne zusammen mit Frau Bär und Frau Kolbe

Die Werkstufe bildet den Abschluss der schulischen Ausbildung. Die Verweildauer in dieser Stufe beträgt im Durchschnitt 3 Schuljahre. Die Schüler der Werkstufe sind in der Regel zwischen 16 und 19 Jahre alt.

Die Schüler der Werkstufe sind Jugendliche, die gerade erwachsen werden. Ihrer oft starken Entwicklungsbeeinträchtigungen wegen benötigen sie Hilfen, um den vielfältigen Ansprüchen, die an sie als Erwachsene gestellt werden, begegnen zu können. Das gelingt umso besser, je mehr sie von ihren Bezugspersonen auch als solche respektiert und behandelt werden. Aufträge und Arbeitsanweisungen für die Schüler sowie die Umgangsformen zwischen Lehrkräften und Schülern orientieren sich deshalb in der Werkstufe vorrangig an dem, was unter Erwachsenen wünschenswert und üblich ist.

Der Bildungsauftrag der Werkstufe zielt auf die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit. Erziehung und Unterricht in der Werkstufe sollen den Schülern helfen, erwachsen zu werden und ein sinnerfülltes Leben in möglichst weitgehender Selbständigkeit leben zu können. Unterricht, Erziehung und Förderung in der Werkstufe sind dem Grundsatz verpflichtet, Gegenstände und Situationen, soweit möglich, an ihren natürlichen Orten aufzusuchen oder sie in die Schule hereinzuholen und als Lernsituation zu gestalten. Einen besonders geeigneten Rahmen bildet dafür der Projektunterricht.

Arbeit und Beruf haben im Leben der Schüler eine zentrale Bedeutung. Bei geistigbehinderten Menschen geht es dabei nicht allein um die Sicherung der materiellen Existenz, sondern ebenso um die Persönlichkeitsbildung und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Die Werkstufe versteht sich als Brücke zwischen Schule und Arbeitswelt und verfolgt das Ziel, die Jugendlichen möglichst umfassend auf das Arbeitsleben, zumeist in der Werkstatt für Behinderte, vorzubereiten. Einen wichtigen Teilaspekt der Werkstufe stellt deshalb das Praktikum in der Werkstatt für Behinderte dar.

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