Mann mit Hund (Zeichnung Andy)
Zeichnung: Andy

Seit dem Schuljahr 2006/2007 ist die Arbeit mit Tieren, konkret mit Pferden und Hunden, Bestandteil der ergotherapeutischen Förderungsangebote. Im Umgang mit Tieren werden die Schüler ganzheitlich angesprochen, d.h. körperlich, geistig, sozial und emotional. Tiere setzen klare Grenzen und Signale, sie spüren die gefühlsmäßige Beziehung und die körperlichen Voraussetzungen des Kindes. Im Unterschied zum Menschen reagieren Tiere aber völlig wertfrei. Die Schüler sollen Kontakt zu den Tieren aufnehmen, diese aufbauend streicheln, pflegen, füttern und führen. Natürlich dürfen sie auch auf den Pferden reiten.

Ziele des ergotherapeutischen Förderangebots mit Tieren sind unter anderem:

  • Verbesserung der Geschicklichkeit, der Grob- und Feinmotorik sowie der Koordination
  • Anreiz zur Kommunikation und sprachlichen Förderung
  • Förderung der Wahrnehmungsverarbeitung (Eigen- und Fremdwahrnehmung)
  • Unterstützung der Handlungsplanung
  • Aufbau von Selbstvertrauen und Abbau von Ängsten
  • Förderung sozialer Kompetenzen wie gegenseitige Rücksichtnahme, Unterstützung

Text: Auszug aus dem Schulprogramm der Levana-Schule Eisleben

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